Forschungskooperationen
Quintus Technologies arbeitet mit Hochschulen, Institutionen und Konsortien zusammen, um sich durch den Fokus auf die Wissenschaft, das Teilen von Wissen und die Ausbildung von Fachkräften seine Position an der Spitze der Branche auch weiterhin zu sichern.
Forschungszusammenarbeit von Quintus Technologies in der Hochdrucktechnologie
Quintus Technologies engagiert sich sehr in der Kooperation mit Hochschulen, Institutionen und Konsortien um die Hochdrucktechnologie voranzubringen und ihre Anwendungen in der Fertigungsindustrie zu fördern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickelt Quintus Technologies hochrelevante Forschungsprojekte, teilt Wissen und Expertise und bildet die nächste Generation von technischen Fachkräften und Forschenden auf dem Gebiet der Hochdrucktechnologie aus
Zugang zu neuer Forschung
Durch Forschungszusammenarbeit erhält Quintus Technologies Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, extrem fähigen Kräften, zusätzlicher Finanzierung für Forschung und Entwicklung und treibt das Innovationspotenzial in der Hochdrucktechnologie voran.
Innovationschancen
Forschungszusammenarbeit unterstützt Quintus Technologies durch Nutzung des Fachwissens beider Parteien innovative Lösungen zu entwickeln und die führende Position in der Hochdrucktechnologie in der Fertigung zu behalten.
Zugang zu qualifizierten Spitzenkräften
Forschungszusammenarbeit bietet Quintus Technologies Zugang zu extrem qualifizierten Spitzenkräften und fördert so Innovationen durch neue Sichtweisen und Ideen.
Zusätzliche Finanzierung/Ressourcen
Forschungszusammenarbeit eröffnet Quintus Technologies zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten und Ressourcen, die Innovation und Wachstum in der Hochdrucktechnologie voranbringen.

Forschungskooperationen
Penn State University, USA
Die Penn State University ist ein anerkanntes akademisches Zentrum für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich der additiven Fertigungstechnologien. Ein Fachgebiet ist die Charakterisierung von Prozess-Struktur-Eigenschafts-Zusammenhänge und der Einsatz von Nachbearbeitungstechniken wie dem heißisostatischen Pressen für eine Reihe wichtiger struktureller Materialsysteme. Quintus war bei dieser Arbeit ein unschätzbar wertvoller Partner, der unser Verständnis der Rolle der Nachbearbeitung bei der Entwicklung von konstruktionsbedingt zulässigen Eigenschaften und Nachbearbeitungsverfahren für wichtige Legierungssysteme für kritische Anwendungen verbessert hat.
W. M. Keck Center for 3D Innovation, University of Texas in El Paso, USA
Das Keck Center, das sich auf dem UTEP-Campus befindet, ist führend bei der Forschung zu additiven Fertigungsverfahren und arbeitet eng mit führenden Industrieunternehmen zusammen, um die Geheimnisse der additiven Fertigung zu erforschen. Besonderes Interesse gilt dabei hochentwickelten Nachbearbeitungsverfahren mit Wärmebehandlung und den daraus resultierenden Effekten auf die Mikrostruktur und andere mechanische Eigenschaften wie Dehn- und Ermüdungsverhalten.
University of Arizona, USA
Der Fachbereich Materials Science & Engineering (MSE) der University of Arizona ist eine äußerst renommierte Institution, die bei der Entwicklung auf den Gebieten additive Fertigungsverfahren, optische Materialien, Materialien für Energiewandlung und Wärmeregelung sowie Prozess- und Produktionswissenschaft mit Schwerpunkt auf Luft- und Raumfahrt- sowie Überschallanwendungen führend ist. Das Fach- und Anwendungswissen des Instituts zu HIP und HPHT hat bereits zu verschiedenen Kollaborationen mit Quintus Technologies geführt, darunter die HPHT von SLM-L-PBF-basierter F357-Legierung.
Oak Ridge National Laboratory, Tennessee, USA
Das Oak Ridge National Laboratory ist eine weltweit führende Forschungseinrichtung, die mit ihrer Arbeit den Grundstein für revolutionäre Durchbrüche in den Bereichen Energie und nationale Sicherheit legt. Die Zusammenarbeit von Quintus Technologies mit der Manufacturing Demonstration Facility (MDF) und der Battery Manufacturing Facility (BMF) des Instituts hat zu verschiedenen Weiterentwicklungen bei der Verwendung moderner HIP-Anlagen für die additive Fertigung und dem Einbezug des isostatischen Pressens bei der Produktion von Festkörperbatterien geführt.
America Makes
Quintus Technologies ist ein stolzes Mitglied von America Makes, einer öffentlich-privaten Partnerschaft für additive Fertigungstechnologie und -ausbildung in den Vereinigten Staaten. Quintus Technology unterstützt die Mission des Unternehmens, die Einführung der additiven Fertigung zu beschleunigen, indem es die AM-Industrie zusammenbringt, koordiniert und als Katalysator fungiert, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherheit der US-Fertigung zu fördern. Dazu bietet Quintus Technology Beratungsdienste, die Nutzung der Anwendungszentren und die aktive Beteiligung an zahlreichen America Makes-Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Projektunterstützung.
Forschungsunterlagen
- Herausforderungen und Erfolge der ersten HIP-Charge in Lateinamerika
- Como se logró la primera horneada de HIP en Latinoamérica
- Zukunft der Wärmebehandlung – Wasserstoffverbrennung für die Wärmebehandlung: Realistisch oder nur ein Hirngespinst?
- Effekte der Lösungsbehandlung und ersten Abschreckung von unbehandelter und HIP-behandelter CM247-Legierung, die per Laser Powder Bed Fusion (LPBF) hergestellt wurde
- Effekt verschiedener Wärmebehandlungswege auf die Schlagfestigkeit einer additiv hergestellten AlSi10Mg-Legierung
- Parameter- und Prozessoptimierung für den additiven Fertigungsprozess im Pulverbett am Beispiel der Legierung Ti6Al4V
- Heißisostatisches Pressen in der metallbasierten additiven Fertigung: Röntgen-Tomographie zeigt Schließen von Poren im Detail
- Schlagfestigkeit von schwerkraftgegossener AlSi10Mg-Legierung: Effekt des heißisostatischen Pressens und der innovativen T6-Hochdruck-Wärmebehandlung
- Einfluss von γ′-Ausscheidung auf Härte und Kriecheigenschaften von einkristallinen Nickelbasis-Superlegierungen: Experiment und Simulation
- Auf Mikrostrukturevolution basierte Planung von thermischen Nachbehandlungsschritten für EBM-gefertigte 718-Legierung
- Mikrostrukturen einen per Elektronenstrahlschmelzen (Electron Beam Melting, EBM) hergestellten Nickelbasis-Superlegierung im unbehandelten und behandelten Zustand
- Die metallbasierte additive Fertigung in der Luft- und Raumfahrt: Eine Beurteilung
- Robustheit durch metallbasierte additive Fertigung – Prozessauswahl und -entwicklung für Flug- und Raumfahrzeugteile
- Journal of Materials Engineering and Performance, 22. Februar 2022
- Heißisostatisches Pressen für additive gefertigte, ermüdungskritische Teile aus Ti-6Al-4V-Legierung
- Produktivitätssteigerung der Laser Powder Bed Fusion mithilfe von kompensierter Schalengeometrie und heißisostatischem Pressen am Beispiel der Legierung Ti-6Al-4V
- Effekt des heißisostatischen Pressens auf die Korrosion von additiv per Elektronenstrahlschmelzen hergestellter Ti-6Al-4V-Legierung
- Laser Beam Powder Bed Fusion und Postprozess der Legierung 247LC
- Einfluss der durch die Herstellung per Laser Powder Bed Fusion bedingten hohen anfänglichen Porosität auf die Ermüdungsfestigkeit von Inconel 718 nach dem Postprozess mit heißisostatischem Pressen
- Die Verarbeitung von Titanaluminiden per additive Fertigung – eine Beurteilung
- Auswirkungen von HIP- und Hochdruck-Wärmebehandlungen auf die AlSi10Mg-Druckgusslegierung - EICF
Technische Veröffentlichungen
Tech Talks
Häufig gestellte Fragen
Das Chargenmerkmal ist ein wichtiges Thema. Unsere Simulationen zeigen, dass die Automatisierung von Beschickung, Entnahme und Verdichtung zur Implementierung des isostatischen Pressens in den Gesamtprozess kein Problem sein sollte. Außerdem wird die Prozessgeschwindigkeit vor der Verdichtung durch die Stapel-/Aufwickelgeschwindigkeit begrenzt.
Die Anfangsinvestition erscheint relativ hoch, fällt jedoch im Vergleich mit anderen heute in der Batterieproduktion eingesetzten Anlagen eher niedrig aus. Berechnungen mit von uns entwickelten realistischen Kostenmodellen ergeben für das isostatische Pressen Kosten im unteren Cent-Bereich pro kWh. Das Berechnungsmodell berücksichtigt verschiedene Parameter, wobei die mit dem größten Einfluss die Beutelabmessungen und die Kesselgröße sind, die je nach Kundenwunsch angepasst werden können.
Von den zwei verfügbaren Technologien, Monoblock und Drahtwicklung, erlauben die drahtgewickelten Systeme eine Skalierung des Druckbehälters auf ein Zylindervolumen von bis zu 2.000 Litern.
Das ist von der Zellkonstruktion abhängig; im Falle eines (anodenlosen) Konzepts mit integrierter Lithium-Metall-Anode würde Quintus eine Verdichtung der vollständigen Pouch-Zelle vorschlagen. Damit würde sich das isostatische Pressen dem Stapeln und Verpacken im Beutel (Pouch) anschließen.
Die Serienmodelle unserer warmisostatischen Batteriepressen können Drücke von bis zu 600 MPa bei Temperaturen von 150 Grad Celsius liefern (mit Wasser oder Öl als Druckmedium).
Wir sind für die verschiedensten Ansätze offen, legen den Fokus momentan aber eher auf das Pouch-Zellformat. Konzepte mit Lithium-Metall-Anode oder integrierter Lithium-Metall-Anode sind im Rahmen von Produktionstests besonders interessant für uns. Wir testen aktuell täglich Festkörper-Elektrolytsysteme mit Sulfiden, Oxiden und Verbundstoffen in unseren Anwendungszentren in Schweden und den USA.